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WERKBESCHREIBUNGEN:

Meine Holzskulpturen

 

 

sind alles Fundstücke aus dem Pfälzer Wald.

Diese Holzfunde werden zu neuem Leben erweckt.

Eigentlich zum Verrotten und „ Sterben“ verurteilt erwecke ich sie zu neuer Vitalität.

 

Ausgewählt wegen ihrer Form und gesunden Substanz werden diese Hölzer monatelang getrocknet, entrindet, gespachtelt, geschliffen…..grundiert und letztendlich in etlichen Arbeitsvorgängen bemalt und lackiert.

 

Je nach Form und temporärer Inspiration werden diese Stele, Bäume oder Baumstücke bearbeitet.

 

Durch die Lebhaftigkeit der strahlenden Farben wird dem Material eine neue Frische impliziert, es ist nicht mehr tot, es ist wiederbelebt.

 

BESCHREIBUNG ZU DIVERSEN ARBEITEN:

"Liebesknochen"

 

 

…..ein dickes Aststück…….jetzt ein Knochen…..ein Liebesknochen.

Die beiden Herzen in der Mitte symbolisieren Einigkeit und Zusammengehörigkeit, die auch durch äußere Einflüsse ( Pfeile ) nicht zerstört werden können.

Ein schwarz- weißes Band zieht sich durch das Leben, ……obwohl das Dasein durch viel Höhen und Tiefen durchzogen wird……das Miteinander bleibt bestehen.

Auch ein grün- schwarzes Band ist da….grün, die Hoffnung , welche die Gemeinschaft stabilisiert. Die Liebe, die immer vorhanden ist und auch oft zu sehen ist ( Herzen), macht das Leben lebenswert. Tauchen Schwierigkeiten auf, hat man in dem Liebesknochen doch einen Halt, der den Menschen Zuversicht gibt.

Der Wechsel zwischen dunkeln – und hellen Farben zeigt die wechselnden Emotionen, die im Laufe des Miteinanders immer wieder auftauchen, aber das blumige Band lässt Beide zusammenhalten.

Die vielen Punkte, die für die Glücksmomente stehen ,

erleichtern alles und geben der Zweisamkeit den gewissen Esprit.

 

 

"Lebesknochen"
"Liebesknochen"

"Pälzer Mädel"

 

 

……eigentlich ein Stück eines Baumstammes……jetzt ein Mädchentorso.

Auch dieses massive Holzteil „lebt“ durch die Leuchtkraft seiner Farben, der skurrilen Muster, der Blumen, der Herzen, Zacken und Punkte…

 

Es ist ein verliebtes Mädchen mit starken Emotionen, Wünschen und ganz bestimmten Vorstellungen von der Liebe .

 

Sie ist jung und wie man so sagt „flippig“, hin- und hergezerrt zwischen Konventionen und aufkeimenden unbekannten Bedürfnissen.

Weltoffen, und doch bodenständig, lebhaft…und trotzdem irgendwie introvertiert, Lust auf Neues, aber auch gesellschaftliche Normen respektierend.

 

Sie ist ein Mädchen unserer Zeit, aus unserem direkten Umfeld….man kann Sie drehen und wenden wie man will….sie ist und bleibt ein „Pälzer Mädel“.

 

….so eines, wie sie viele kennen.

 

"Pälzer Mädel"
"Pälzer Mädel"

"Tänzerin"

 

 

 

 

……eigentlich eine Astgabelung…..jetzt ein fröhliches , tanzendes Mädchen.

Es sprüht vor Lebhaftigkeit, scheint sich zu bewegen….ist ein Ausbund an Freude und Dynamik.

 

Die bunten Farben und die virtuosen Muster unterbrochen mit vitalen Punkten,

welche der Skulptur eine gewisse Leichtigkeit geben, lassen die Tänzerin hüpfen und springen.

 

Jetzt ist sie nicht mehr unten liegend auf der Erde, sie kam empor,gibt ihren Emotionen freien Lauf ...

ist losgelöst und unabhängig.

"Die Tänzerin"
"Die Tänzerin"

"Stuhlobjekte"

 

 

Meine Stühle unterteilen sich in zwei Kategorien …“die Sitzbaren“ und die „Unsitzbaren.“ Es sind immer ganz normale IKEA- Stühle oder auch Hocker, die entsprechend bearbeitet werden. Jedes Objekt ist ein UNIKAT und wird ganz bestimmt nur ein einziges Mal entworfen und hergestellt.

Ganz besonders interessiert mich das Erstellen von Objekten, die ihrer eigentlichen Funktion enthoben werden, das heißt, dass diese nicht mehr sitzbar sind.

Der Widerspruch in sich – erzeugt eine gewisse Spannung , bringt den Betrachter zum reflektieren und es ergibt sich die Frage nach dem eigentlichen Sinn.

 

Was ist ein Stuhl, der NICHT zum Sitzen einlädt?

 

... er mutiert zum OBJEKT ...

er bekommt eine total andere Zuordnung, macht aus dem Sinn einen Unsinn.

(Dadaismus)

 

Es handelt sich dann nicht mehr nur um „lustig und bunt angemalte Stühle“, sondern um eine Art der Rebellion,der Anarchie, die sich jedoch am Ende witzig- humorig darstellt.

Humor ist bei meinen Arbeiten sowieso eines der Hauptthemen.

Ein Augenzwinkern, ein Lächeln oder sogar ein herzhaftes Lachen

zieht sich als Grundtendenz durch alle meine Werke.

Diese Fröhlichkeit wird schon alleine durch die Lebhaftigkeit der Farben ausgedrückt.

Punkte geben den Objekten eine Leichtigkeit, Formen gehen ineinander über, verschmelzen und bedecken die gesamte Stuhl- bzw. Hockerfläche.

Bei vielen meiner Stuhlobjekte wird das ursprüngliche Sitzen nur durch senkrecht stehende Spitzen (eigentlich Holzdübel) verhindert, die nicht nur auf der Sitzfläche, sondern meist über den ganzen Stuhl verteilt sind,

was ein sich niederlassen so ziemlich unmöglich macht … und es ist gut so ….

"Kehrteufel"
"Kehrteufel"
"Baustelle"
"Baustelle"

„Ich war ein Stuhl“

 

 

Stuhlfragmente...zusammengesetzt zu einer Skulptur, die „unsitzbar „ geworden ist.

Das Ursprüngliche hat seinen Sinn und seine Funktion verloren, wurde seiner Bestimmung beraubt.

Das entstandene „ Gebilde“ ist asymmetrisch….und doch steht es in einem gewissen Gleichgewicht,

einer in sich eigenen Harmonie.

 

Die vielen, unregelmäßig verteilten „ Stachel“ sagen ; „bleib weg, rühr mich nicht an, lass mich!“

 

Die Skulptur möchte so bleiben wie sie ist, sie fühlt sich wohl in ihrem ausbalancierten Zustand.

Sie zeigt ihre Fröhlichkeit und Unbekümmertheit durch die freundlichen Farben und die lustigen Punkte,

dadurch suggeriert sie trotz ihrer Größe eine gewisse Leichtigkeit.

 

Gekrönt wird das ganze Ensemble durch das kleine Blumenarrangement,

das sich im vorderen Bereich mutig und positiv denkend in den Himmel reckt.

"Ich war ein Stuhl"
"Ich war ein Stuhl"

"For her pleasure !"

 

 

der Stuhl, der zum Schmunzeln oder Lachen animieren soll…

Gespickt mit sarkastisch gemeinten „Schlagwörtern“, wie –„ have a nice time“,

„ sit down“, „fun“, „ love“ , „ oh happy day“ , „ Spass” …..und last but not least

….. „for your pleasure “… alles versteht sich mit einem gewissen Augenzwinkern.

 

Sexuelle Anspielungen sind eigentlich das Hauptthema .

 

Wieder sehen wir die Schlange, allgemein als Männlichkeitssymbol bekannt, windet sie sich am Stuhlbein hoch und hält erstaunt inne…beim Anblick ihrer „Konkurrenz“.

 

Parallel dazu erkennen wir zwei „Brüste“, die neugierig die Situation beäugen.

Es ist eine gewisse Situationskomik entstanden.

 

Der gelbe Delphin schaut dynamisch aus der Sitzfläche heraus, will animieren zum „Spass haben“, schmunzelt…und hält still.

 

Der Betrachter kann sich seine eigenen Gedanken zu dieser Szene machen, aber auf jeden Fall ist die Grundidee witzig- humorig.

"For her pleasure !"
"For her pleasure !"

DIE WELLE“

 

Es ist die Lebenswelle , die auf meinen Bildern symbolisiert wird.

Die Up and Downs , Höhen und Tiefen, die guten ( weiß ) und die schlechten ( schwarz ) Zeiten werden in dieser Welle dargestellt.

 

Die rote Farbe im oberen Bereich zeigt das Leben in seiner Dynamik und die kleinen Punkte sind die Ereignisse die sich zutragen und sich festsetzen.

 

Die bunten Segmente und symbolhaften Zeichen und Formen zeigen Erlebnisse,

die das Leben erst lebenswert machen , die dem Leben einen Sinn geben und bereichern.

 

In diesen Bildern möchte ich hauptsächlich die wunderbare,

vielfältige und fröhliche Seite des Lebens darstellen

 

Ein Unmaß an Lebensfreude, Virtuosität, grellbunte Phantasie und Dynamik,

positive Sequenzen des Lebensflusses zeigen meine Darstellungen.

 

Das Leben ist reich , gefüllt und erfüllt mit Ereignissen die derart schön und harmonisch sind,

das macht es einzigartig …..man muß nur ein Auge und sensible Sinne dafür haben.....

"Die Welle"
"Die Welle"
"Die Welle"
"Die Welle"

„Brainstorming"- Bilder“

 

 

…sind visualisierte Gedankenvorgänge, Ideen die durch den Kopf schießen, festgefügte Erfahrungswerte, Denkspiralen, Geistesblitze,Schlussfolgerungen, sich- im –Kreise- drehen, Denkprozessfolgen, Erinnerungen, Sehnsüchte, Schwärmereien, Überlegungen…eben alles was im Hirn stattfindet.

 

Jede Bilderfolge ( meist 2, 3 oder 4- teilig ) ist eine Darstellung des menschlichen Gehirns in Segmente aufgeteilt, je nach Stimmungslage in verschiedenen Farbkompositionen dargestellt.

 

Die Werke zeigen wie sich die Künstlerin kreativen Gedankenaustausch vorstellt und sie versucht dieses Denken in Form und Farbe auf Leinwand zu bringen.

„Brainstorming"
„Brainstorming"

"NEW YORK" - Bilder

 

Meine NY Bilder spiegeln die Ruhelosigkeit und Vielfältigkeit dieser grandiosen Stadt wieder.

Es sind farbenfrohe Acrylbilder,Collagen mit original „Mitbringsel“ aus New York.

Zeitungsausschnitte, Quittungen von Einkäufen, Kopien aus Büchern, Eintrittskarten, Broschüren aus Hotels ,Dollarnoten,Münzen.....die Liste ließe sich endlos weiter führen,

all diese Relikte werden auf meinen Bildern „konserviert“

Ich will das Extreme dieser Stadt zeigen, im wahrsten Sinne der Worten „die Stadt, die niemals schläft“ darstellen.

Ob es die Intesität durch die Farbe, das irgendwie geordnete Chaos der Darstellung

oder die Lebhaftigkeit ist, ich versuche es einzufangen und auf Leinwand zu bringen.

Es ist diese unglaubliche Faszination die von diesem ruhelosen Ort ausgeht,

das hektische Treiben, die Vielfalt der Menschen, die trotz allem in relativer Harmonie miteinander leben.

Alles ist wild und wirkt unkontrolliert und trotzdem erkennt man eine gewisse Ausrichtung.

 

NEW YORK.....immer wieder ein Erlebnis....

 

"NEW YORK"
"NEW YORK"

"Baum der Versuchung"

 

... ein Baum, vertrocknet und abgestorben...lebt wieder und streckt sich

dynamisch dem Himmel entgegen……..

 

Eine Schlange……das Männlichkeitssymbol schlechthin….windet sich dem Stamm empor,

flankiert von Brüsten und Penissen... die symbolisch für „Adam und Eva“ stehen.

Das Reptil reckt sich und will den verbotenen, grünen Apfel für sich beanspruchen.

…….es ist die Versuchung, die beide aus dem Paradies vertreiben wird.

 

Die anderen, die roten Äpfel hängen dekorativ am Baum, sind aber nicht so begehrt,

weil diese erstens so oft vorhanden….und zweitens nicht so verführerisch sind ,

da sie nicht so mit Hintergründigem behaftet sind ...

es sind nur ganz normale Äpfel, die nichts mystisches an sich haben.

 

Etliche Äpfel sind auch schon ins Gras gefallen, ohne Beachtung gefunden zu haben.

Sie haben das gleiche Schicksal, das eigentlich der Baum im ursprünglichen Sinn gehabt hätte ...

sie sind da, um zu verrotten und zu verfaulen……..

 

"Baum der Versuchung"
"Baum der Versuchung"

ANGELIKA RITSCHER-ENGERT    DIPLOM-DESIGNERIN     FREIBERUFLICHE KÜNSTLERIN     MALEREI & SKULPTUREN

HUGO-ROSENKRANZ-STR 11     67067 LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

STEUERNR: 27/226/8141/4

 

http://youtu.be/XzFnG1uWp68